Das Altern selbst ist keine Krankheit, sondern ein unaufhaltsamer Prozess der nun einmal zum Lebenskreis gehört.
Ob wir es nun wollen oder nicht, unser Körper und vielleicht auch unser Geist ändern sich. Wir bekommen nicht nur Falten und graue Haare, auch unser Immunsystem ändert sich, unsere Verdauung, die Leistung unserer Sinnesorgane und die Stabilität unserer Knochen und Gelenke. Ein alter Mensch ist anfälliger für Krankheiten und Unfälle als ein junger, die normalen körperlichen Veränderungen schränken ihn in seiner Mobilität und seiner Kraft ein.
Trotzdem gibt es sehr gesunde und aktive Senioren und wir alle können im Laufe unseres Lebens einiges tun, um einmal zu dieser Gruppe zu gehören. Dazu gehört neben gesunden Lebensweise auch das Wissen um körperliche und psychische Veränderungen im Alter und die ganz bewusste Anpassung des Lebensrhythmus und der persönlichen Gewohnheiten an sich ändernde Bedingungen. Wenn man älter wird, muss man allgemein mehr auf sich aufpassen, häufiger den Arzt aufsuchen, mehr Medikamente einnehmen, sich mehr schonen, gut pflegen und ganz bewusst körperlich und geistig fit und beweglich zu halten versuchen.
Trotzdem kann es einmal so weit sein, dass der alte Mensch nicht mehr allein selbständig leben kann, entweder weil seine Altersbeschwerden zu stark werden oder schwere Erkrankungen ihn heimsuchen. Die steigende Lebenserwartung bringt es mit sich, dass heute zum Beispiel in Deutschland über 2 Millionen Menschen auf eine ambulante oder stationäre Pflege angewiesen sind. Die meisten von ihnen sind alt.
Damit diese Menschen die Möglichkeit haben, in ihrer gewohnten und vertrauten Umgebung zu bleiben, gibt es unter anderen die Möglichkeit der 24 Stunden Pflege zu Hause . Sie ist für die Betroffenen ein wahrer Segen, denn schließlich fühlt man sich in den eigenen vier Wänden am wohlsten. Kompetente und zuverlässige Pflegekräfte, Haushaltshilfen und Betreuer, die bei Bedarf rund um die Uhr für einen da sind, sorgen für eine hohe Lebensqualität auch bei Gebrechlichkeit und Krankheit.
Pflegehilfsmittel gut und ausreichend nutzen
Nutzen Sie die Möglichkeit aller Pflegehilfsmittel in der 24 Stunden Pflege:
Sind Sie oder Ihr Angehöriger auf eine intensive Pflege über 24 Stunden angewiesen? Dann nutzen Sie alle Angebote von Kranken- und Pflegekasse für den Kauf, das Leihen und den Einsatz von Mitteln für die Pflege.
Viele Menschen sind auf die Pflege der ambulanten Dienste angewiesen, werden aber nicht ausreichend darüber informiert, welche Möglichkeiten Ihnen wann offen stehen.
So rechnet zum Beispiel auch der Pflegedienst bei einer 24 Stunden Betreuung direkt mit der Pflegekasse ab. Sie erhalten somit keine Geldleistung, sondern die Sachleistung: Pflege durch den ambulanten Dienst.
Weiterhin gibt es viele Arten der Hilfsmittel, um die 24 Stunden Pflege zu ermöglichen und zu erleichtern.
Hierzu gehören neben Bett- oder Windeleinlagen auch das Bett, ein Treppenlift und der Toilettenstuhl.
Medizinische Dinge, wie Salben, Medikamente, eine Peg Versorgung, die Katheter Versorgung und mehr werden mit einer ärztlichen Verordnung direkt mit der Krankenkasse abgerechnet. Aber auch dies sind Hilfsmittel für die Pflege.
Für den Laien ist dies meist sehr schwierig genau zu definieren und mit der Pflegekasse auszuwählen. Daher ist es wichtig, das die Pflegekraft ausreichend und fachlich informiert.
Viele Hilfsmittel für die Pflege können auch über die Kasse gemietet werden. Diese werden dann von einem Sanitätshaus oder einer fach eigenen Firma geliefert und unbefristet ausgeliehen. Der Vorteil hier ist, das diese Firmen auch die Wartung und Reparatur der ausgeliehenen Hilfsmittel übernehmen.
Informieren Sie sich ausreichend und gut und nutzen Sie alle Hilfsmittel, die eine 24 Stunden Pflege erleichtern.
