Arbeit kann Spaß, aber auch krank machen. Wenn man sich anguckt, wieviele Arbeitnehmer sich krank melden, weil sie die Arbeit selbst krank macht, sind das erschreckende Entwicklungen. Fast jeder zweite Arbeitnehmer klagt über zu hohe Belastungen im Job. Höher, schneller und immer weiter – so lautet das Motto der meisten Unternehmen!
Ausgebrannt und abgeschoben
Man könnte sich fragen, warum das fast jeder Arbeitnehmer mit sich machen lässt. Die Antwort liegt klar auf der Hand: Sie haben Angst um ihren Job und den Verlust von Status, der sich daraus ergeben würde. Deswegen halten sie auch schlechte Arbeitsbedingungen und miserable Löhne aus. Das glauben sie zumindest.
Wenn die Gesundheit nicht mehr mitspielt
Denn schlechte Arbeitsbedingungen und eine nicht gerechte Entlohnung können auf Dauer krank machen. Im schlimmsten Fall endet die dauerhafte Überforderung im Job im Burnout. Dieser geht oft mit schweren Depressionen einher. Nur wer im Beruf ein ausgewogenes Maß an An- und Entspannung findet, kann dauerhaft erfolgreich sein und den hohen Anforderungen gerecht werden. Deshalb ist es besonders wichtig sich nicht nur in der Arbeit zu vergraben. Denn irgendwo gibt es auch Grenzen was die eigene Leistung angeht – und bei vielen Arbeitnehmern scheint diese schon längst erreicht zu sein!
Die zögerliche Verantwortung der Arbeitgeber
Umso wichtiger ist die Verantwortung der Arbeitgeber. Sie müssen für ihre Angestellten bessere Arbeitsbedingungen schaffen und flexible Arbeitszeitmodelle zur Verfügung stellen. Denn nur ein langfristig gesunder Arbeitnehmer kann einer Firma wirklich helfen. Einige Firmen haben das bereits erkannt und umgesetzt, weil sie genau wissen: eine Hand wäscht die andere!
